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Fußball 29.03.2022 von Joern Liegmann

1. Herren: Starke Leistung führt zum verdienten Sieg

Nach dem eher enttäuschenden Unentschieden in der Vorwoche gegen Langwedel-Völkersen III ging es an diesem Sonntag gegen den Tabellendritten aus Riede. In der Trainingswoche hatten wir einige Dinge angesprochen und gut trainiert und nach einem klaren Sieg im Pokal und einem für den Gegner schmeichelhaftem Unentschieden im Hinspiel, rechneten wir uns gegen die weit in der Tabelle vor uns stehenden Rieder durchaus etwas aus.

Etwas ernüchtert waren mein Co-Trainer und ich dann jedoch über die in manchen Teilen doch recht unerfreuliche Vorbereitung auf das Spiel. Manche Spieler schienen den Ernst der Lage, in der wir uns befinden, noch nicht ganz verstanden zu haben und so schwante uns Böses, vor allem da beim Warmmachen nur wenig Spannung auf dem Platz zu fühlen war.

Eine klare Ansage vom Trainer, eine vom Kapitän und einen Anpfiff später, waren jedoch alle Zweifel verflogen. Die Mannschaft trat konzentriert und bissig auf, ließ dem Gegner keinerlei Raum zum Spielen und eroberte die Bälle früh in der gegnerischen Hälfte. Zum ersten Mal in dieser Saison setzten wir geschlossen das um, was wir uns eigentlich immer vornehmen: Den Gegner früh attackieren, zu Fehlern zwingen und dann schnell umschalten und eisklat zuschlagen.

Der Führungstreffer von Rouven war dann quasi eine Blaupause dieses Plans. Lasse ging vor dem gegnerischen Strafraum energisch auf den Defensivspieler rauf, eroberte den Ball, steckte durch zu Rouven und der vollendete sicher im eins gegen eins ins lange Eck.

In der Folge davon ließen wir es etwas ruhiger angehen, boten dem Gegner mehr Raum und sparten Kräfte. Dies führte zwar dazu, dass Riede zu der einen oder anderen Chance kam, doch grundsätzlich stand auch in dieser Phase die Abwehr sicher. Zukünftig sollte die Druckphase jedoch sicher länger aufrecht erhalten werden.

Mit einer verdienten, doch noch immer knappen Führung ging es in die Pause. Im Gedanken an das eine oder andere Saisonspiel, in dem wir nach einer Klassevorstellung und einer 1:0 Führung das Spiel noch aus der Hand gegeben hatten, war die Marschroute für die zweite Halbzeit klar. Sofort wieder Druck aufbauen, den Gegner nicht ins Spiel lassen.

Nach zehn Minuten trug diese Herangehensweise Früchte. Der gegnerische Tor wurde zu einem Ausflug aus dem Strafraum gezwungen, weil Kubi konsequent den Ball erlaufen wollte. Den Befreiungsschlag eroberte sich Rouven an der Mittellinie, schaltete blitzschnell und mit einem fantastischen hohen Ball bugsierte er die Pille aus über 50 Metern ins Netz: 2:0!

Und nur drei Minuten später legten wir sofort nach. Auf Höhe der Mittellinie erzwangen wir ein gegnerisches Foul und Rouven brachte den Freistoß hoch auf den zweiten Pfosten. Dort rutschte er durch zu Jonah, der aus spitzem Winkel überlegt ins lange Eck traf.

Kurz vor Schluss setzten wir dann noch einen drauf. Nach einem abgewehrten Angriff der Gäste ging es ganz schnell. Lukas brachte den Ball zu Rouven, der verzögerte kurz und schob dann durch die Abwehr zum aus der Tiefe der eigenen Hälfte startenden Jonah. Dieser setzte sich gut gegen seinen Gegenspieler durch und verwandelete dann eiskalt im 1 gegen 1.

Riede kam während der gesamten Spielzeit zwar immer mal wieder in unsere Hälfte, doch fast immer war spätestens am 16er Schluss und die einzige Gefahr ging von den doch recht vielen Ecken des Gastes aus. Es stimmte einfach die defensive Grundeinstellung und der unbedingte Wille war zu spüren, diesem Gegner heute keinen Treffer zu erlauben. Sinnbildlich dafür die letzte Aktion des Spiels: Riede kam mit einem durchgesteckten Pass vor das Tor, den Tjarde zwar abfangen konnte, der ihm aber unglücklich wegprallte. Noch im Fallen versuchte er den Ball mit dem Kopf vor dem Gegner wegzuspitzeln, was nicht gelang, doch dann kam Piddy von hinten angerauscht und blockte den Schuss ab.

Insgesamt war es intensives Spiel, mit schön anzuschauenden Toren und einer kämpferisch herausragenden Leistung meiner Mannschaft. Wichtig ist jetzt jedoch, genau diese Leistung in der nächsten Woche wieder auf den Platz zu bringen, wenn es gegen den Tabellenletzten aus Blender geht. Wir dürfen uns nicht darauf ausruhen, jetzt einmal so gespielt zu haben, wie wir es eigentlich immer möchten. Diese Leistung muss wiederholt werden und zwar jedes Spiel!

Fußball 22.03.2022 von Joern Liegmann

1. Herren: Chancenwucher in der 1. Halbzeit wird bestraft

Nach den beiden Auftaktpleiten gegen Achim und Holtebüttel reiste die Mannschaft nach Langwedel mit dem klaren Vorhaben, sich die ersten drei Punkte der Rückrunde zu sichern.

Und zunächst sah auch alles so aus, als würde dies klappen. Der Gegner wurde früh unter Druck gesetzt, das Spiel nach dem Ballgewinn schnell gemacht und dann der Abschluss gesucht. So kamen wir in den ersten 45 Minuten zu zahlreichen guten Einschussmöglichkeiten, die jedoch samt und sonders zum Teil kläglich vergeben wurden. Niels, Kubi, Steen, Jonah, Rouven - alle verfehlten, mal knapp, mal kläglich, das Langwedeler Tor.

So kamen wir erst kurz vor Pausenende zur mehr als verdienten Führung und dieser Ball hätte nicht drin sein müssen. Rouven eroberte im Mittelfeld den Ball, dribbelte sich in eine gute Schussposition bei etwa 25 Metern und zog einfach mal ab. Den etwas flatterigen Ball ließ der gegnerische Torwart dann durch die Arme flutschen, der wäre sicher haltbar gewesen.

In Halbzeit zwei wollten wir den Druck auf den Gegner noch weiter erhöhen und die nicht zu übersehenen Schwächen der gegnerischen Abwehr weiter ausnutzen.

Doch es kam, wie es im Fußball bei sowas häufig kommt. Die Gäste traten nach der Pause giftiger auf, auch verbal, und davon ließen wir uns unnötiger Weise anstecken, was dann immer wieder zu vermeidbaren Fouls führte. Einen der daraufhin fälligen Freistöße platzierten die Hausherren von halb links schön vor das Tor und die Kugel segelte durch alle Mann zum gegnerischen Stürmer, der nur noch einzunetzen brauchte.

Ab da wurde das Spiel auch von uns deutlich zerfahrener und wir ließen es häufiger zu, dass Langwedel zum Schuss kam - etwas was in Halbzeit eins eigentlich gar nicht vorkam. Zwar konnten auch wir uns noch Chancen erspielen, doch deutlich weniger als im ersten Durchgang und die eklatante Abschlussschwäche blieb bestehen.

Einen der Vorstöße der Langwedeler konnten wir dann in der 75. Minuten nur durch ein Foulspiel stoppen, dies war jedoch im Strafraum. Den fälligen Elfmeter verwandelten die Hausherren sicher.

Diesen Nackenschlag mussten wir erstmal wegstecken. Doch anders noch als zu Beginn der Saison oder in den Spielzeiten davor, konnte man sehen, welche Entwicklung die Jungs hinter sich haben. Keiner steckte auf und mit Macht wurde auf den Ausgleich gedrängt. Dies passierte zwar häufig noch zu planlos, doch der Wille war da. Und wurde mit dem Schlusspfiff belohnt! Steen verlängerte einen Abstoß mit dem Kopf, Scheerer leitete den Ball direkt in die Gasse weiter und Jonah setzte sich mit einer Energieleistung gegen den gegnerischen Abwehrspieler durch und spitzelte mit der Pike den Ball am Torwart vorbei ins Netz.

So ist dieser Punkt zwar weniger als wir uns erhofft hatten und sicherlich zu wenig, wenn man sich die erste Halbzeit anschaut, aber den Ausgleich kurz vor Schluss noch markiert zu haben und zu wissen, dass man nie aufgegeben hat, dass sollte man in das nächste Spiel egegn Riede II am Sonntag mitnehmen.

Fußball 08.03.2022 von Joern Liegmann

1. Herren: Zehn Minuten reichen Achim, um das Spiel auf den Kopf zu stellen

Nach der langen Winterpause ging es am letzten Wochenende mit einem Nachholspiel endlich wieder los. Und obwohl die Hinrunde alles andere als optimal verlaufen ist und mit der Niederlage im Pokal der Jahresabschluss denkbar schlecht ausfiel, waren meine Jungs bis in die Haarspitzen motiviert. Man merkte ihnen an, dass sie dieses Spiel unbedingt gewinnen wollten.

Taktisch hatten wir uns auf einen unangenehmen Gegner mit einer starken Offensive eingestellt, der körperbetont spielen, in der Abwehr aber anfällig für schnelles, direktes Spiel sein würde.

Folgerichtig versuchten wir den Achimern durch eine aggressive Spielweise und hohes Anlaufen schon früh den Wind aus den Segeln zu nehmen.

Dies gelang in der ersten Halbzeit meistens sehr gut. Wir hatten frühe Balleroberungen, ließen dem Gegner keinen Platz zum Spielen und fingen die in der Folge davon gespielten langen Bälle sicher ab. Nur gelegentlich rutschte mal einer durch, doch gelang es uns die daraus entstehenden brenzligen Situationen rechtzeitig zu entschärfen. Nicht zuletzt auch deshalb, weil Lukas im Tor ein sehr gutes Spiel ablieferte.

Gleichzeitig kamen wir zu guten Abschlüssen, wenn wir schnell durch die Schnittstellen der gegnerischen Abwehr spielten. So scheiterte Günni mehrmals am gegnerischen Torwart. Darüber hinaus verpassten wir es leider häufig, weitere Chancen herauszuspielen, weil uns zu viele Fehler im Spielaufbau unterliefen. Meistens waren es technische Unzulänglichkeiten bei der Ballannahme oder unbedrängte Fehlpässe. So verpassten Niels, Kubi, Steen und Jonah mehrmals, den Ball nach der Eroberung in eine aussichtsreiche Position zu bringen.

In der 29. Minuten fand ein langer Ball über die gegnerische Abwehr jedoch Günni, der in dieser Situation die Nerven behielt und souverän flach ins Eck einnetzte. Das 0:1 war zu diesem Zeitpunkt hoch verdient und gleichzeitig auch der Pausenstand.

Nach der Pause kam Achim mit viel Elan aus der Kabine und erspielte sich in den ersten fünfzehn Minuten eine klare Feldüberlegenheit, die auch in zwei, drei guten Chancen mündete, welche Lukas jedoch erstklassig entschärfen konnte. Unsere eigenen Offensivbemühungen blieben jedoch trotz des Ansturms vorhanden und zur Mitte der zweiten Halbzeit erlahmte das Angriffsspiel der Achimer wieder. In diese Phase fiel dann auch ein Traumtor von Günni. Von Steen wurde ihm der Ball durchgesteckt und aus etwa 35 Metern überlupfte er den zu weit vor seinem Tor stehenden Achimer Keeper. Das Spiel schien zu diesem Zeitpunkt entschieden.

Doch nur drei Minuten später, in der 70., klärten wir eine Ecke der Achimer nicht richtig und der Ball fiel etwa 25 Metern vor dem Tor einem aufgerückten Verteidiger der Platzherren vor die Füße. Dieser zog einfach mal ab und mit einem regelrechten Sonntagsschuss landete das Ding unhaltbar für Lukas im Ecke: 1:2.

Wir verloren daraufhin etwas den Faden, doch noch ohne nennenswerte weitere Chancen der Gastgeber zuzulassen. Gefahr brachte erst in der 79. Minute wieder eine Ecke. In genauer Wiederholung des Anschlusstreffers schafften wir es nicht den Ball zu klären, in fast identischer Position bekam der Torschütze des 1:2 den Ball, wieder gelang es uns nicht, ihn vernünftig zu stören und mit seinem zweiten Kracher stellte er auf Unentschieden.

Nun wurde meine Mannschaft nervöser und Ballverluste und Fehlpässe häuften sich. Trotzdem hatten wir noch eine herausragende Chance durch Andi. Nach einer Flanke kam er durch einen Abpraller völlig frei aus fünf Meter zum Abschluss, drosch den Ball jedoch in die Wolken. Das hätte das 2:3 sei müssen!

Stattdessen fuhren die Gastgeber im Gegenstoß einen schnellen Konter, den wir nur halbherzig zu unterbinden versuchten. Fast ohne Gegenwehr konnten sie sich bis in den Strfraum kombinieren und ließen Lukas beim eins gegen eins keine Chance: 3:2 für Achim.

Danach hatte das Spiel keine Höhepunkte mehr zu bieten. Achim spielte auf Zeit und wenn uns die Balleroberung gelang, spielten wir viel zu fahrig, um noch mal gefährlich vor das Tor zu kommen.

So muss man leider konstatieren, dass wir trotz einer starken Leistung über 70 Minuten mit leeren Händen aus Achim zurückkommen, weil wir zum Ende der Partie hin unkonzentriert und mit ungenügendem Einsatz versucht haben das Spiel über die Runden zu bringen. Gegen einen Gegner, der bis zur 90. Minute an seine Chance glaubt, ist das dann zu wenig.

Fußball 21.01.2022 von Günter Gitz

U 18 der JSG Dauelsen/Walle ist in die Bezirksliga aufgestiegen!

Auch wenn die Mannschaft am letzten Spieltag (16.11.2021) bereits als Meister der Kreisliga U19/U18 feststand, so sollte mit einem Sieg gegen die U19 des TSV Posthausen auch die Staffelmeisterschaft perfekt gemacht werden.

Dieses gelang mit einem letztendlich souveränen 5:1 Erfolg. Die Mannschaft hatte somit in den 10 Spielen 27 Punkte und ein Torverhältnis von 54:18 aufzuweisen.

Die Ehrung für die errungenen Titel wurde durch den Staffelleiter Karl-Georg Pawlowski vorgenommen. Er überbrachte die Glückwünsche des NFV und überreichte einen Spielball.

Der 1. Vorsitzende der Fußballabteilung, Günter Gitz, überbrachte die Glückwünsche des Fußballvorstandes und überreichte als Anerkennung einen Geldbetrag für die Mannschaftskasse.

Der Aufstieg in die Bezirksliga Lüneburg war somit erreicht und das Abenteuer Bezirksliga soll mit Elan angegangen werden.

Leider ist es den bisherigen Trainern/Betreuern Maik Hamann und Hannes Intemann nicht mehr möglich, die Mannschaft weiterhin zu führen.

Die Mannschaft wird ab sofort von Julian Gürlich und Patrick Düsselbach übernommen, für die kommenden Aufgaben vorbereitet sowie durch die Bezirksligasaison geführt.

Fußball 09.01.2022 von Günter Gitz

Neuer Trikotsatz für die U 17 der JSG Dauelsen/Walle

Die Firma Enko Bau GmbH aus Dauelsen stattete die Kreisligamannschaft der U 17 der JSG Dauelsen/Walle mit einem kompletten neuen Trikotsatz aus und honorierte damit die gezeigten Leistungen dieser Mannschaft.

Der 1. Vorsitzende der Fußballabteilung, Günter Gitz sowie der Trainer der U 17, Julian Gürlich zeigten sich hoch erfreut über die erneute großzügige Unterstützung durch die Firma Enko Bau GmbH.

 

Fußball 29.11.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Im Elfmeterschießen versagen die Nerven

Als Jahresabschluss stand das Viertelfinale im Kreispokal an. Gegner war der TSV Otterstedt, der uns am Sonntag auf eigenem Platz erwartete. Meine Jungs hatten sich fest vorgenommen die nächste Runde zu erreichen, um einen positiven Abschluss einer absoluten Seuchenhinrunde mit vielen Verletzten, unglücklichen Punktverlusten und immer wiederkehrenden Schwächephasen zu erreichen.

Dies merkte man unserem Spiel von der ersten Minuten an. Wir zwangen Otterstedt früh zu Ballverlusten, spielten dann schnell nach vorne und kamen auch schon zu Anfang zu der einen oder anderen Abschlussmöglichkeit.

Allerdings blieb Otterstedt in dieser Phase des Spiels – etwa die ersten 30 Minuten – immer wieder durch Konter gefährlich. Der Ball wurde dann zumeist hoch und weit in unsere Hälfte geschlagen und aus der zweiten Reihe der Otterstedter starteten deren blitzschnelle Spieler. Dies wurde ein ums andere Mal gefährlich und führte schon in der 12. Minute zu einem Elfmeter für die Gastgeber.

Ianski zögerte beim Herauslaufen und senste den heraneilenden Stürmer im Zusammenspiel mit dem unterstützenden Verteidiger um. Den Strafstoß verwandelte Otterstedt sicher: 1:0.

Wir blieben aber weiterhin das dominierende Team und hatten durch Günni und Jonah hervorragende Chancen. Doch wie in den zurückliegenden Ligaspielen blieben wir uns mit einer miserablen Chancenauswertung treu. Und es kam noch dicker. Anstatt eine gute Möglichkeit zum Abschluss zu nutzen, vertändelten wir in der 35. Minute den Ball am gegnerischen Strafraum. Sofort wurde der Ball lang nach vorne geschlagen und unsere aufgerückte Abwehr hatte im Laufduell das Nachsehen, sodass der Otterstedter Stürmer sicher zum 2:0 einnetzen konnte.

Die Moral meiner Mannschaft war aber auch nach diesem Rückstand ungebrochen. Weiter wurde das Otterstedter Tor belagert. Kurz vor der Halbzeitpause nahm sich dann Jonah ein Herz, drehte an der Seitenlinie auf, zog kurz in die Mitte und drosch aus etwa 25 Metern den Ball unhaltbar mit links in den Torwinkel. Der Anschlusstreffer zu diesem Zeitpunkt war mehr als verdient und psychologisch besonders wichtig.

Das merkte man auch in der Kabine. Jeder war heiß darauf wieder raus zu gehen und das Spiel zu drehen, die Motivation war hoch, der Siegeswille ungebrochen.

Gleichzeitig musste das Gegentor bei Otterstedt das genaue Gegenteil ausgelöst haben. Sie kamen noch defensiver als zuvor aus der Halbzeit, zogen sich mit allen zehn Feldspielern in die eigene Hälfte zurück und verlegten sich nur noch auf die Verteidigung. Zwar wollten sie weiterhin mit langen Bällen gefährlich bleiben, doch hatten sich meine Jungs darauf nun besser eingestellt, sodass Otterstedt im zweiten Durchgang zu keinem(!) Torabschluss kam.

Wir hingegen rannten gegen das Bollwerk an und erspielten uns eine Vielzahl an Chancen, wobei man fairerweise sagen muss, dass dabei nur wenige wirklich klare Dinger bei rum kamen. Zwar agierten wir nicht kopflos und versuchten den Ball vernünftig in gefährliche Situationen zu bringen, doch schlossen wir eben auch immer mal wieder zu überhastet aus der zweiten Reihe ab, wo ein weiterer Pass vielleicht die bessere Alternative gewesen wäre.

So hatten wir das Spiel im zweiten Durchgang zwar komplett im Griff und auch die eine oder andere Gelegenheit, doch stand es bis kurz vor Schluss immer noch 2:1 für die Gastgeber. Wir steckten jedoch nicht auf, versuchten alles und wurden am Ende belohnt. Wieder war es der bombenstarke Jonah, der von außen parallel zum Strafraum ging, Maß nahm und die Pille wuchtig mit links flach unten ins lange Eck schob. Der mehr als verdiente Ausgleich war geschafft, doch wir wollten noch mehr. Leider waren nur noch wenige Minuten zu spielen und zu mehr als einer Chance reichte es nicht. Die allerdings war ein dickes Ding. Nach einer feinen Flanke kam Tjarde freistehend vor dem Torwat mit dem langen Bein an den Ball, konnte aber nicht mehr genug Wucht entwickeln, um das Spielgerät über die Linie zu bugsieren.

So ging es mit einem schmeichelhaften 2:2 für die Gastgeber ins Elfmeterschießen. Für uns in dieser Situation eine eher unglückliche Regelung, dass im Kreispokal keine Verlängerung gespielt wird, denn man merkte den Jungs an, dass sie aus dem Spiel heraus sicher noch etwas zuzulegen gehabt hätten, mental für ein Elfmeterschießen aber nicht mehr zu gebrauchen waren.

Es dauerte allein schon eine gefühlte Ewigkeit, bis sich fünf Schützen gefunden hatten, immer ein untrügliches Zeichen dafür, dass es im Showdown eher nichts wird. Und so kam es leider so, wie es kommen musste. Gleich unser erster Elfer landete neben dem Tor, während die Otterstedter souverän verwandelten. Das zweite Ding machten wir zwar rein, der Dritte allerdings wurde vom Otterstedter Torwart pariert. Die Gastgeber hingegen zeigten keine Nerven und schossen ihre Elfmeter mehr als sicher.

Der Traum vom Pokalfinale ist damit für diese Saison ausgeträumt, was nach dem Spielverlauf doppelt bitter ist. Nicht nur, dass man die klar bessere Mannschaft war, nach der katastrophalen Hinrunde hätte man diesen Erfolg auch einfach für ein gutes Gefühl gebraucht.

So bleibt uns nur den Blick nach vorne zu richten, die Wunden über den Winter zu lecken und mit neuem Elan in die Rückrunde zu starten und die Punkte zu holen, die man bisher so unbefriedigend liegen gelassen hat.

Fußball 16.11.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Starker Kampfgeist in Unterzahl wird nicht belohnt

Nach dem 1:0 Erfolg gegen Langwedel sollte mit einer ähnlich starken kämpferischen Leistung auch ein Dreier in Oyten geholt werden. Die Voraussetzungen waren gut, eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz und die Motivation hoch.

In den ersten zwanzig Minuten ließen wir Oyten keinen Platz zur Entfaltung, drückten sie in die eigene Hälfte und verteidigten die zumeist langen Bälle der Hausherren souverän weg. Auch erste gute Möglichkeiten zur Führung vielen in die Anfangszeit. Janne Schuss nach einer Ecke wurde auf der Linie geblockt, einen Schussversuch von Sascha konnte der gegnerische Torwart nur mit Mühe zur Seite lenken.

Danach kamen die Gegner leider besser ins Spiel und hatten ebenfalls einige gute Chancen, die jedoch in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Abwehr und Torhüter vereitelt wurden. Leider mussten wir in dieser Phase des Spiels gleich zwei Verletzungen kompensieren, was unseren Spielfluss nachhaltig stören sollte. Erst verletzte Janne sich bei einer Rettungsaktion so schwer, dass er benommen liegen blieb und minutenlang behandelt werden musste, danach traf es auch den zweiten Innenverteidiger, der ersetzt werden musste. Die Abwehr stand zwar auch nach den nötigen Umstellungen sicher, im Spiel nach vorne gab es aber bis zur Halbzeit kaum noch nennenswerte Aktionen. Einzig Stehen verpasste kurz vor der Halbzeit nach einer schönen Flanke den Führungstreffer, als er knapp am Pfosten vorbeischoss.

So ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeitpause. Die erste Viertelstunde nach Wiederbeginn neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend und kamen nur selten zu Abschlüssen, die in ihrer Gesamtheit aber eher ungefährlich blieben.

In der 60. Minute kam es dann zu einer folgenschweren Szene. Erst übersah der wieder einmal nur mäßig aufgelegte Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung der Hausherren, die zu einer höchst gefährlichen Abschlusssituation führte, die unser gut reagierender Torhüter gerade so entschärfen konnte. Dann regte sich Marc so lautstark darüber auf, dass er vom Schiedsrichter die zweite gelbe Karte sah, nachdem er vorher für ein Foulspiel zurecht verwarnt worden war. Ob man die zweite gelbe Karte geben musste, darüber scheiden sich die Geister: ein guter Schiri hätte den Spieler möglicherweise ein letztes Mal ermahnt, mit seiner Routine und Erfahrung hätte sich Marc das Gemecker in der Form aber auch sparen können.

Nur noch zu zehnt ging es dann in die letzte halbe Stunde des Spiels. Diese wurde von uns in Unterzahl klar beherrscht. Wir ließen auf einmal die Ball laufen und erspielten uns eine Reihe von guten Chancen, Oyten beschränkte sich dabei auf Befreiungsschläge, die meist ungefährlich von unserer Abwehrreihe abgefangen und wieder nach vorne gespielt wurden.

Leider scheiterten der Reihe nach Sascha, Günni, Steen und Serhat mit guten Möglichkeiten. Das Spiel sah so aus, als sollte es einfach keinen Sieger geben, auch wenn ein Dreier mittlerweile für uns verdient gewesen wäre. Doch leider sollte es noch schlimmer für uns kommen. Mit der buchstäblich letzten Aktion, einer Ecke, gelangten die Hausherren zum überraschenden Siegtreffer, nachdem der Ball bis an den zweiten Pfosten durchgerutscht war, wo gleich zwei Oytener einschussbereit standen.

Der Frust sitzt nach dieser Partie tief und bis zum Spiel in Achim wird vor allem psychische Aufbauarbeit zu leisten sein. Wenn man nach zwei frühen verletzungsbedingten Auswechslungen, die das System gehörig durcheinander bringen, und einer dreißigminütigen Unterzahl trotzdem in der Schlussphase das Spielgeschehen beherrscht, dem Siegtreffer weit näher als der Gegner ist und dann trotzdem eine Niederlage hinnehmen muss, dann hinterlässt das Spuren.

Wichtig wird jetzt sein, dass man sich bewusst wird, welche Energieleistung man abgeliefert hat und dass es mit dem gleichen Einsatz und ein bisschen mehr Glück am nächsten Sonntag einen Dreier geben wird.

Fußball 11.11.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Defensiv kompakte Leistung sichert den Sieg

Nach der vermeidbaren Niederlage in Holtebüttel war die Aufgabe für dieses Spiel klar: Beim letzten Heimspiel des Jahres und gleichzeitig der letzten Partie der Hinrunde musste ein Sieg her!

Nicht nur dass nach vier erfolglosen Spielen am Stück neues Selbstvertrauen durch einen Erfolg hinzugewonnen werden könnte, auch der Abschluss der Hinrunde würde deutlicher freundlicher mit drei Punkten im Gepäck aussehen.

Gleichzeitig wären so noch mal Energien freizusetzen, die uns bei den Revanchespielen in Oyten und Achim gut zu Gesicht stünden, auch könnte man im Vorfeld des Viertelfinales im Pokal noch einmal deutlich machen, dass man die kurze Negativserie noch in diesem Jahr zu beenden gedenkt.

Entsprechend konzentriert und motiviert ging die Mannschaft mit einer veränderten Formation aufs Feld. Aus dem bisher üblichen 4-2-3-1 wurde zu Gunsten der größeren Flexibilität im Angriff und einer dichteren Mitte ein 4-3-1-2, bei dem die zentralen Mittelfeldspieler ständig verschieben mussten, die Ballbesitzseite dadurch aber auch extrem eng für den Gegner machten. Gleichzeitig waren die Stürmer gezwungen, öfter auf die Flügel auszuweichen, was insgesamt mehr Bewegung im Angriffsdrittel versprach.

Obwohl die Formation neu und nur wenig eintrainiert war, gelang das Verschieben zunächst gut und führte zu einer Vielzahl an Ballgewinnen, die dann in schnelles Umschaltspiel und zahlreiche Torchancen mündeten. Diese vergaben wir jedoch entweder knapp, scheiterten am Torwart oder verpassten den letzten Moment zum Abspiel. So hatten zwar Timo, Sascha, Stehen und auch Rouven gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht nutzen.

Kurz vor der Pause, nach der letzten etwas unglücklichen Situation, in der Serhat der entscheidende Pass in die Mitte misslang, musste dieser obendrein noch verletzt ausgewechselt werden.

Was sich jedoch im Nachhinein als Glücksfall erwies. Jonah, der für Serhat eingewechselt und erst wenige Minuten auf dem Feld war, profitierte von einem schnell ausgeführten Einwurf von Rouven, zog parallel zum 16er in die Mitte und zog einfach mal ab. In der 41. Minute schlug der Ball trocken im linken unteren Eck ein und bescherte uns die verdiente Führung.

Nach der Pause setzte sich das Spiel im Endeffekt fort. Grundsätzlich hatten wir die Partie im Griff, Langwedel versuchte es fast nur über lange Bälle und wir waren durch häufige Positionswechsel in der Lage Chancen zu kreieren. Die besten dabei hatte Sascha, der jedoch mehrmals freistehend vorm Tor vergab.

Da gerade unser Mittelfeld eine sehr laufintensive Partie absolvierte, wobei einige Wege durch bessere Absprachen sicherlich hätten verhindert werden können, verloren wir zum Ende der Partie ein bisschen die Konzentration, erspielten uns weniger Chancen und ließen mehr der Gäste zu.

Doch eine gemeinsame kämpferische Abwehrleistung bewahrte uns vor dem späten Ausgleich und sicherte uns den verdienten Dreier.

Nun geht es in der nächsten Woche zunächst nach Oyten, um dann am Spieltag darauf auswärts auf Achim zu treffen. Gegen beide Teams setzte es in der Hinrunde vermeidbare Punktverluste, die nun egalisiert werden sollen.

Fußball 02.11.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Nach ordentlicher erster Halbzeit eingebrochen

Nach dem Punktgewinn in Riede, der eigentlich ein Dreier hätte sein müssen, fuhren wir trotzdem mit breiter Brust nach Holtebüttel, um endlich wieder einen Sieg einzufahren, hatten wir beim Tabellenzweiten doch eine gute Leistung gezeigt.

Anfangs sah es im Spiel gegen Holtebüttel auch so aus, als würden wir dort anknüpfen, wo wir die Woche zuvor aufgehört hatten. Wir setzten den Gegner früh unter Druck, eroberten uns in der gegnerischen Hälfte die Bälle und spielten koordiniert nach vorne. Dies führte schon nach sechs Minuten zum erhofften frühen Erfolg. Nach einem Einwurf schaltete Rouven schnell, flankte punktgenau auf Sascha am langen Pfosten, der den Ball sicher in die Maschen drosch.

Nach der frühen Führung spielten wir zunächst weiter energisch gegen den Ball und setzten die Hausherren unter Druck, doch erlahmten unsere Bemühungen zusehends und Holtebüttel kam besser ins Spiel. Sie wurden zwar offensiv nicht wirklich gefährlich, doch konnten den Ball länger in den eigenen Reihen halten und wir kamen seltener zu guten Gelegenheiten.

Dies änderte sich erst in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit wieder, als es uns erneut gelang hohen Druck auf den Gegner aufzubauen, ein Tor sprang allerdings nicht heraus. So ging es mit einem durchaus verdienten 1:0 aus unserer Sicht in die Pause, einziger Wehmutstropfen blieb der nur geringe Vorsprung, denn Chancen für mehr Tore wären da gewesen.

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, wieder druckvoll zu agieren, den Gegner in der eigenen Hälfte zu halten und endlich ein oder zwei Tore nachzulegen.

Doch anscheinend hatte die Mannschaft da etwas falsch verstanden. Statt uns agierte plötzlich Holtebüttel zielstrebiger und vor dem Tor gefährlicher. Wir kamen kaum noch in die Zweikämpfe und gaben eroberte Bälle schnell wieder her. Ein konstruktives Aufbauspiel war kaum noch zu erkennen.

Trotzdem besaßen wir die erste gute Chance der zweiten Hälfte, Jannes Kopfball tropfte jedoch auf die Latte.

Direkt im Gegenzug dann die kalte Dusche. Nach einem Einwurf in der Nähe der Eckfahne befanden wir uns im Tiefschlaf und ließen eine Flanke an den zweiten Pfosten zu, wo der gegnerische Spieler nur noch einschieben musste.

Danach waren wir aus dem Spiel völlig raus und kassierten nur fünf Minuten später, in der 62., den nächsten Treffer. Nach einer Ecke gelangte der geklärte Ball erneut zu einem Gegner, bei der dann folgenden Flanke standen am Elfmeterpunkt gleich drei gegnerische Spieler komplett frei und konnten sich regelrecht aussuchen, wer den Ball im Tor versenken wollte.

Chancen für uns waren danach Mangelware und wenn dann Zufallsprodukte, da wir den Ball fast nur noch versuchten hoch in den gegnerischen Strafraum zu spielen. Die dabei zwangsläufig entstehenden Ballverluste führten häufig zu gefährlichen Kontern der Hausherren, bei denen wir Glück hatten, dass es erst in der 82. Minute erneut zum 3:1 einschlug.

Zwar konnten wir in der Nachspielzeit nach einer scharfen Hereingabe von Janne durch Dominik den Anschlusstreffer markieren, zu mehr reichte es jedoch nicht. Insgesamt muss man sagen, dass wir nach einer durchaus ordentlichen ersten Halbzeit komplett den Faden verloren und eine verdiente Niederlage kassiert haben.

Im letzten Saisonspiel der Hinrunde gegen Langwedel kann es jetzt nur darum gehen, mit einem Sieg die Negativserie zu beenden, die erste Hälfte der Saison mit einem positiven Ergebnis abzuschließen und dann motiviert in die Rückspiele zu starten, wo sicherlich gegen den einen oder anderen Gegner etwas gut zu machen ist.

Fußball 31.10.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Trotz zahlreicher Chancen nur ein 0:0

Mit einer klaren Ansage fuhren wir zum Tabbelenzweiten aus Riede: Drei Punkte müssen her, um den kleinen Negativlauf endlich zu beenden. Und tatsächlich merkte man von Anfang an, dass die Mannschaft gewillt war, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen.

Defensiv standen wir konzentriert und sicher, vorne erspielten wir uns Chance um Chance. So hätten wir nach der ersten Halbzeit schon mit einem oder zwei Toren führen müssen, doch entweder vergaben wir auch klare Dinger oder der gutz aufgelegte Rieder Torwart verhinderte das Einschlagen des Balles im Netz.

Die beste Chance dabei hatte sicherlich Rouven, als er im Strafraum an den Ball kam, zwei Rieder Spieler ins Leere laufen ließ und dann wahrscheinlich zu viel Zeit hatte, lange mit dem Abschluss wartete, sich für das kurze Eck entschied, das der Keeper der Rieder jedoch klasse mit dem Fuß dicht machte.

Wenn Riede mal gefährlich vor unser Tor kam, dann vor allem mit weiten Diagonalbällen hinter die Abwehrreihe, doch auch unser Torwart war auf dem Posten und konnte die eine oder andere gute Chance der Rieder parieren.

In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild: Vorne erspielten wir uns zahlreiche Chancen, hinten hielt Ianski bei den gelegentlichen Konterchancen der Hausherren seinen Kasten sauber.

Trotzdem wurde es zum Ende des Spiels nochmals hektisch. Was allerdings nicht an der Spielweise der beiden Mannschaften lag, die ein faires Match austrugen, sondern an gleich vier(!) Schiedsrichterentscheidungen, die mindestens diskussionswürdig waren. Zunächst wurden uns zwei Tore wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt, wobei Abseitspositionen alle immer korrekt zu erkennen auch extrem schwierig ist.

Dann jedoch wurde Tjarde im Strafraum der Rieder von hinten vor den Augen des Schiedsrichters weggegrätscht, der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Genauso wie einige Minuten später, als einem Rieder im Strafraum der Ball an die hoch erhobenen Arme prallte und nicht auf Handspiel entschieden wurde.

Nach dem Spiel saß der Frust deshalb umso tiefer, weil meine Jungs sich um den verdienten Sieg betrogen fühlten. Etwas gelindert wurde es dadurch, dass die Rieder als faire Sportsmänner unsere Auffassung zur Schiedsrichterleistung durchaus teilten.

Nun geht es zwar nur mit einem Punkt, aber neuem Selbstvertrauen nach Holtebüttel, um erneut drei Punkte in Angriff zu nehmen.

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