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Fußball 16.11.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Starker Kampfgeist in Unterzahl wird nicht belohnt

Nach dem 1:0 Erfolg gegen Langwedel sollte mit einer ähnlich starken kämpferischen Leistung auch ein Dreier in Oyten geholt werden. Die Voraussetzungen waren gut, eine schlagkräftige Truppe auf dem Platz und die Motivation hoch.

In den ersten zwanzig Minuten ließen wir Oyten keinen Platz zur Entfaltung, drückten sie in die eigene Hälfte und verteidigten die zumeist langen Bälle der Hausherren souverän weg. Auch erste gute Möglichkeiten zur Führung vielen in die Anfangszeit. Janne Schuss nach einer Ecke wurde auf der Linie geblockt, einen Schussversuch von Sascha konnte der gegnerische Torwart nur mit Mühe zur Seite lenken.

Danach kamen die Gegner leider besser ins Spiel und hatten ebenfalls einige gute Chancen, die jedoch in einer gemeinsamen Kraftanstrengung von Abwehr und Torhüter vereitelt wurden. Leider mussten wir in dieser Phase des Spiels gleich zwei Verletzungen kompensieren, was unseren Spielfluss nachhaltig stören sollte. Erst verletzte Janne sich bei einer Rettungsaktion so schwer, dass er benommen liegen blieb und minutenlang behandelt werden musste, danach traf es auch den zweiten Innenverteidiger, der ersetzt werden musste. Die Abwehr stand zwar auch nach den nötigen Umstellungen sicher, im Spiel nach vorne gab es aber bis zur Halbzeit kaum noch nennenswerte Aktionen. Einzig Stehen verpasste kurz vor der Halbzeit nach einer schönen Flanke den Führungstreffer, als er knapp am Pfosten vorbeischoss.

So ging es mit einem leistungsgerechten Unentschieden in die Halbzeitpause. Die erste Viertelstunde nach Wiederbeginn neutralisierten sich beide Mannschaften weitestgehend und kamen nur selten zu Abschlüssen, die in ihrer Gesamtheit aber eher ungefährlich blieben.

In der 60. Minute kam es dann zu einer folgenschweren Szene. Erst übersah der wieder einmal nur mäßig aufgelegte Schiedsrichter eine klare Abseitsstellung der Hausherren, die zu einer höchst gefährlichen Abschlusssituation führte, die unser gut reagierender Torhüter gerade so entschärfen konnte. Dann regte sich Marc so lautstark darüber auf, dass er vom Schiedsrichter die zweite gelbe Karte sah, nachdem er vorher für ein Foulspiel zurecht verwarnt worden war. Ob man die zweite gelbe Karte geben musste, darüber scheiden sich die Geister: ein guter Schiri hätte den Spieler möglicherweise ein letztes Mal ermahnt, mit seiner Routine und Erfahrung hätte sich Marc das Gemecker in der Form aber auch sparen können.

Nur noch zu zehnt ging es dann in die letzte halbe Stunde des Spiels. Diese wurde von uns in Unterzahl klar beherrscht. Wir ließen auf einmal die Ball laufen und erspielten uns eine Reihe von guten Chancen, Oyten beschränkte sich dabei auf Befreiungsschläge, die meist ungefährlich von unserer Abwehrreihe abgefangen und wieder nach vorne gespielt wurden.

Leider scheiterten der Reihe nach Sascha, Günni, Steen und Serhat mit guten Möglichkeiten. Das Spiel sah so aus, als sollte es einfach keinen Sieger geben, auch wenn ein Dreier mittlerweile für uns verdient gewesen wäre. Doch leider sollte es noch schlimmer für uns kommen. Mit der buchstäblich letzten Aktion, einer Ecke, gelangten die Hausherren zum überraschenden Siegtreffer, nachdem der Ball bis an den zweiten Pfosten durchgerutscht war, wo gleich zwei Oytener einschussbereit standen.

Der Frust sitzt nach dieser Partie tief und bis zum Spiel in Achim wird vor allem psychische Aufbauarbeit zu leisten sein. Wenn man nach zwei frühen verletzungsbedingten Auswechslungen, die das System gehörig durcheinander bringen, und einer dreißigminütigen Unterzahl trotzdem in der Schlussphase das Spielgeschehen beherrscht, dem Siegtreffer weit näher als der Gegner ist und dann trotzdem eine Niederlage hinnehmen muss, dann hinterlässt das Spuren.

Wichtig wird jetzt sein, dass man sich bewusst wird, welche Energieleistung man abgeliefert hat und dass es mit dem gleichen Einsatz und ein bisschen mehr Glück am nächsten Sonntag einen Dreier geben wird.

Fußball 11.11.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Defensiv kompakte Leistung sichert den Sieg

Nach der vermeidbaren Niederlage in Holtebüttel war die Aufgabe für dieses Spiel klar: Beim letzten Heimspiel des Jahres und gleichzeitig der letzten Partie der Hinrunde musste ein Sieg her!

Nicht nur dass nach vier erfolglosen Spielen am Stück neues Selbstvertrauen durch einen Erfolg hinzugewonnen werden könnte, auch der Abschluss der Hinrunde würde deutlicher freundlicher mit drei Punkten im Gepäck aussehen.

Gleichzeitig wären so noch mal Energien freizusetzen, die uns bei den Revanchespielen in Oyten und Achim gut zu Gesicht stünden, auch könnte man im Vorfeld des Viertelfinales im Pokal noch einmal deutlich machen, dass man die kurze Negativserie noch in diesem Jahr zu beenden gedenkt.

Entsprechend konzentriert und motiviert ging die Mannschaft mit einer veränderten Formation aufs Feld. Aus dem bisher üblichen 4-2-3-1 wurde zu Gunsten der größeren Flexibilität im Angriff und einer dichteren Mitte ein 4-3-1-2, bei dem die zentralen Mittelfeldspieler ständig verschieben mussten, die Ballbesitzseite dadurch aber auch extrem eng für den Gegner machten. Gleichzeitig waren die Stürmer gezwungen, öfter auf die Flügel auszuweichen, was insgesamt mehr Bewegung im Angriffsdrittel versprach.

Obwohl die Formation neu und nur wenig eintrainiert war, gelang das Verschieben zunächst gut und führte zu einer Vielzahl an Ballgewinnen, die dann in schnelles Umschaltspiel und zahlreiche Torchancen mündeten. Diese vergaben wir jedoch entweder knapp, scheiterten am Torwart oder verpassten den letzten Moment zum Abspiel. So hatten zwar Timo, Sascha, Stehen und auch Rouven gute Möglichkeiten, konnten diese jedoch nicht nutzen.

Kurz vor der Pause, nach der letzten etwas unglücklichen Situation, in der Serhat der entscheidende Pass in die Mitte misslang, musste dieser obendrein noch verletzt ausgewechselt werden.

Was sich jedoch im Nachhinein als Glücksfall erwies. Jonah, der für Serhat eingewechselt und erst wenige Minuten auf dem Feld war, profitierte von einem schnell ausgeführten Einwurf von Rouven, zog parallel zum 16er in die Mitte und zog einfach mal ab. In der 41. Minute schlug der Ball trocken im linken unteren Eck ein und bescherte uns die verdiente Führung.

Nach der Pause setzte sich das Spiel im Endeffekt fort. Grundsätzlich hatten wir die Partie im Griff, Langwedel versuchte es fast nur über lange Bälle und wir waren durch häufige Positionswechsel in der Lage Chancen zu kreieren. Die besten dabei hatte Sascha, der jedoch mehrmals freistehend vorm Tor vergab.

Da gerade unser Mittelfeld eine sehr laufintensive Partie absolvierte, wobei einige Wege durch bessere Absprachen sicherlich hätten verhindert werden können, verloren wir zum Ende der Partie ein bisschen die Konzentration, erspielten uns weniger Chancen und ließen mehr der Gäste zu.

Doch eine gemeinsame kämpferische Abwehrleistung bewahrte uns vor dem späten Ausgleich und sicherte uns den verdienten Dreier.

Nun geht es in der nächsten Woche zunächst nach Oyten, um dann am Spieltag darauf auswärts auf Achim zu treffen. Gegen beide Teams setzte es in der Hinrunde vermeidbare Punktverluste, die nun egalisiert werden sollen.

Fußball 02.11.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Nach ordentlicher erster Halbzeit eingebrochen

Nach dem Punktgewinn in Riede, der eigentlich ein Dreier hätte sein müssen, fuhren wir trotzdem mit breiter Brust nach Holtebüttel, um endlich wieder einen Sieg einzufahren, hatten wir beim Tabellenzweiten doch eine gute Leistung gezeigt.

Anfangs sah es im Spiel gegen Holtebüttel auch so aus, als würden wir dort anknüpfen, wo wir die Woche zuvor aufgehört hatten. Wir setzten den Gegner früh unter Druck, eroberten uns in der gegnerischen Hälfte die Bälle und spielten koordiniert nach vorne. Dies führte schon nach sechs Minuten zum erhofften frühen Erfolg. Nach einem Einwurf schaltete Rouven schnell, flankte punktgenau auf Sascha am langen Pfosten, der den Ball sicher in die Maschen drosch.

Nach der frühen Führung spielten wir zunächst weiter energisch gegen den Ball und setzten die Hausherren unter Druck, doch erlahmten unsere Bemühungen zusehends und Holtebüttel kam besser ins Spiel. Sie wurden zwar offensiv nicht wirklich gefährlich, doch konnten den Ball länger in den eigenen Reihen halten und wir kamen seltener zu guten Gelegenheiten.

Dies änderte sich erst in den letzten zehn Minuten der ersten Halbzeit wieder, als es uns erneut gelang hohen Druck auf den Gegner aufzubauen, ein Tor sprang allerdings nicht heraus. So ging es mit einem durchaus verdienten 1:0 aus unserer Sicht in die Pause, einziger Wehmutstropfen blieb der nur geringe Vorsprung, denn Chancen für mehr Tore wären da gewesen.

Für die zweite Halbzeit nahmen wir uns vor, wieder druckvoll zu agieren, den Gegner in der eigenen Hälfte zu halten und endlich ein oder zwei Tore nachzulegen.

Doch anscheinend hatte die Mannschaft da etwas falsch verstanden. Statt uns agierte plötzlich Holtebüttel zielstrebiger und vor dem Tor gefährlicher. Wir kamen kaum noch in die Zweikämpfe und gaben eroberte Bälle schnell wieder her. Ein konstruktives Aufbauspiel war kaum noch zu erkennen.

Trotzdem besaßen wir die erste gute Chance der zweiten Hälfte, Jannes Kopfball tropfte jedoch auf die Latte.

Direkt im Gegenzug dann die kalte Dusche. Nach einem Einwurf in der Nähe der Eckfahne befanden wir uns im Tiefschlaf und ließen eine Flanke an den zweiten Pfosten zu, wo der gegnerische Spieler nur noch einschieben musste.

Danach waren wir aus dem Spiel völlig raus und kassierten nur fünf Minuten später, in der 62., den nächsten Treffer. Nach einer Ecke gelangte der geklärte Ball erneut zu einem Gegner, bei der dann folgenden Flanke standen am Elfmeterpunkt gleich drei gegnerische Spieler komplett frei und konnten sich regelrecht aussuchen, wer den Ball im Tor versenken wollte.

Chancen für uns waren danach Mangelware und wenn dann Zufallsprodukte, da wir den Ball fast nur noch versuchten hoch in den gegnerischen Strafraum zu spielen. Die dabei zwangsläufig entstehenden Ballverluste führten häufig zu gefährlichen Kontern der Hausherren, bei denen wir Glück hatten, dass es erst in der 82. Minute erneut zum 3:1 einschlug.

Zwar konnten wir in der Nachspielzeit nach einer scharfen Hereingabe von Janne durch Dominik den Anschlusstreffer markieren, zu mehr reichte es jedoch nicht. Insgesamt muss man sagen, dass wir nach einer durchaus ordentlichen ersten Halbzeit komplett den Faden verloren und eine verdiente Niederlage kassiert haben.

Im letzten Saisonspiel der Hinrunde gegen Langwedel kann es jetzt nur darum gehen, mit einem Sieg die Negativserie zu beenden, die erste Hälfte der Saison mit einem positiven Ergebnis abzuschließen und dann motiviert in die Rückspiele zu starten, wo sicherlich gegen den einen oder anderen Gegner etwas gut zu machen ist.

Fußball 31.10.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Trotz zahlreicher Chancen nur ein 0:0

Mit einer klaren Ansage fuhren wir zum Tabbelenzweiten aus Riede: Drei Punkte müssen her, um den kleinen Negativlauf endlich zu beenden. Und tatsächlich merkte man von Anfang an, dass die Mannschaft gewillt war, ihren Worten auch Taten folgen zu lassen.

Defensiv standen wir konzentriert und sicher, vorne erspielten wir uns Chance um Chance. So hätten wir nach der ersten Halbzeit schon mit einem oder zwei Toren führen müssen, doch entweder vergaben wir auch klare Dinger oder der gutz aufgelegte Rieder Torwart verhinderte das Einschlagen des Balles im Netz.

Die beste Chance dabei hatte sicherlich Rouven, als er im Strafraum an den Ball kam, zwei Rieder Spieler ins Leere laufen ließ und dann wahrscheinlich zu viel Zeit hatte, lange mit dem Abschluss wartete, sich für das kurze Eck entschied, das der Keeper der Rieder jedoch klasse mit dem Fuß dicht machte.

Wenn Riede mal gefährlich vor unser Tor kam, dann vor allem mit weiten Diagonalbällen hinter die Abwehrreihe, doch auch unser Torwart war auf dem Posten und konnte die eine oder andere gute Chance der Rieder parieren.

In der zweiten Halbzeit bot sich ein ähnliches Bild: Vorne erspielten wir uns zahlreiche Chancen, hinten hielt Ianski bei den gelegentlichen Konterchancen der Hausherren seinen Kasten sauber.

Trotzdem wurde es zum Ende des Spiels nochmals hektisch. Was allerdings nicht an der Spielweise der beiden Mannschaften lag, die ein faires Match austrugen, sondern an gleich vier(!) Schiedsrichterentscheidungen, die mindestens diskussionswürdig waren. Zunächst wurden uns zwei Tore wegen vermeintlicher Abseitsstellung aberkannt, wobei Abseitspositionen alle immer korrekt zu erkennen auch extrem schwierig ist.

Dann jedoch wurde Tjarde im Strafraum der Rieder von hinten vor den Augen des Schiedsrichters weggegrätscht, der fällige Elfmeterpfiff blieb jedoch aus. Genauso wie einige Minuten später, als einem Rieder im Strafraum der Ball an die hoch erhobenen Arme prallte und nicht auf Handspiel entschieden wurde.

Nach dem Spiel saß der Frust deshalb umso tiefer, weil meine Jungs sich um den verdienten Sieg betrogen fühlten. Etwas gelindert wurde es dadurch, dass die Rieder als faire Sportsmänner unsere Auffassung zur Schiedsrichterleistung durchaus teilten.

Nun geht es zwar nur mit einem Punkt, aber neuem Selbstvertrauen nach Holtebüttel, um erneut drei Punkte in Angriff zu nehmen.

Fußball 24.10.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Zwanzig Minuten und zwei Standards reichen Blender

Vor dem Spiel hatten wir uns viel vorgenommen und brannten auf Wiedergutmachung für die katastrophale Niederlage gegen Hülsen in der Woche zuvor. Davon war dann in den ersten zwanzig Minuten leider gar nichts zu sehen. Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel, leisteten uns viele Ballverluste und überließen Blender das Feld.

Die Intensität in den Zweikämpfen war viel zu niedrig und so konnte in der 17. Minute ein gegnerischer Stürmer unsere halbe Abwehr umkurven, in den Strafraum eindringen und nur noch regelwidrig gestoppt werden: Elfmeter. Diesen verwandelte Blender trocken ins linke untere Eck.

Nur zwei Minuten später leisteten wir uns den nächsten schlampigen Zweikampf. Der daraus resultierende Freistoß segelte aus dem Halbfeld lang in den Strafraum und durch eine Mischung aus zögerlichem Torwartverhalten und schlechter Abwehrarbeit, fand die Kugel den Kopf eines Blenderaners, der aus kurzer Distanz nur noch einzunicken brauchte.

Dieses zweite Tor war allerdings auch wie ein Weckruf für mein Team, das auf einmal mehrere Gänge hochschaltete und das Spielgeschehen komplett übernahm. Für den Rest des Spiels fand die Partie vor allem in der Hälfte der Gegner statt, die nur gelegentlich durch weit herausgeschlagene Bälle in die Nähe unseres Tores gelangen konnten.

In der 37. Minute zeigte unser Anrennen einen ersten Erfolg: Günni schnappte sich die Kugel vor dem rechten Strafraumeck und zog einfach mal ab. Der gegnerische Torwart ließ den Ball durchrutschen, der Anschlusstreffer war erzielt.

In der Folge und auch zu Beginn der zweiten Halbzeit erarbeiteten wir uns Chance um Chance, wobei die meisten davon nicht zwingend Hochkaräter waren, die Murmel sollte den Weg ins gegnerische Tor aber nicht noch einmal finden. Die besten Chancen hatten dabei noch Sascha, der freistehend im Strafraum einen hohen Ball nicht gezielt auf das Tor bekam und Günni, der den Torwart der Blenderaner gekonnt stehen ließ, dann aber aus spitzem Winkel nur das Außennetz traf.

Zum Ende der Partie wurden unsere Bemühungen immer hektischer, was den tiefstehenden Blenderanern in die Karten spielte. Unsere hoch hereingeschlagenen Bälle konnte die großgewachsene Abwehr der Gäste zumeist gefahrlos entschärfen. Hier fehlt meiner jungen Truppe sicherlich auch noch die Erfahrung, um in einer solchen Situation Ruhe zu bewahren und den Ball weiter laufen zu lassen.

Alles in allem war dies eine vermeidbare Niederlage gegen den Tabellenletzten, die wir uns aber aufgrund der schwachen Anfangsphase selbst zuzuschreiben haben. Nun sind wir im Auswärtsspiel bei Riede II schon gefordert, um die Negativserie zu beenden, bevor sie so richtig beginnen kann.

Fußball 23.10.2021 von Günter Gitz

Jahreshauptversammlung 2021 der Fußballabteilung: Fußballer blicken optimistisch in die Zukunft

 

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der Fußballsparte am 14.09.2021 zeigte, dass die Leidenschaft für Fußball trotz Corona-Pause ungebrochen ist. Dies offenbarte sich zum einen dadurch, dass insgesamt beachtliche 53 Teilnehmer anwesend waren, zum anderen wurden in den Reden der Trainer mehrmals hoffnungsvolle Ausblicke gegeben.

 

Günter Gitz berichtete den anwesenden Mitgliedern unter anderem von den vielfältigen Renovierungen, die größtenteils stattgefunden haben, als der Spielbetrieb aussetzen musste. So wurden die Wände und Decken der Umkleidekabinen und Duschräume neu gestrichen. Auch der Besprechungsraum wurde modernisiert, indem der Fußbodenbelag erneuert und technische Gerätschaften für die Präsentation von Video-Inhalten angeschafft wurden.

Des Weiteren wurde der Förderverein erneut für die herausragende finanzielle Unterstützung gelobt. Davon profitieren insbesondere die jüngeren Fußballer diesmal in Form von Trainingsanzügen oder Toren.

 

Die Jungendbetreuer berichteten von einem erfolgreichen Start in die neue Saison. So konnten die meisten Mannschaften bereits erste Siege einfahren. Nach einer längeren coronabedingten Unterbrechung liegt der Fokus vieler Betreuer jedoch darin, dass „die Jungs“ weiterhin viel Spaß an Fußballspielen haben.

 

Ebenso waren die beiden Herrentrainer positiv gestimmt. Deutlich wurde dabei, dass die Zusammenarbeit zwischen erster und zweiter Herrenmannschaft als sehr positiv umschrieben wurde. Nun gilt es, die sportlichen Ziele umzusetzen.

 

Die stattfindenden Wahlen führten zu folgenden Ergebnissen:

1. Vorsitzender – Günter Gitz

2. Vorsitzender – Stephan Marwedel

3. Vorsitzender – Julian Gürlich

Jugendobmann – Peter Düsselbach

Jugendkoordinator – Julian Gürlich

Schiedsrichterobmann – Stephan Marwedel

Schriftführer – Matthias Müller

Kassenprüfer – Lasse Post

Pressewart – Engelbert Weßelmann

Platzwart – Jürgen Hohl

Fußball 17.10.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Desolate Leistung, verdiente Niederlage

Nach dem letztlich hoch verdienten Sieg gegen Türksport in der Vorwoche, hatten wir uns vor dem Spiel einiges vorgenommen, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten.

Leider waren alle guten Vorsätze schon nach kurzer Zeit Makulatur. Wir kamen nur unzureichend in die Zweikämpfe und verloren bei eigenem Ballbesitz viel zu schnell das Spielgerät. Daraus resultierte schon nach neun Minuten der erste Gegentreffer. Wir verloren auf der rechten Seite im Spielaufbau den Ball, griffen nur halbherzig an und ließen eine scharfe Hereingabe in den Strafraum zu. Den Ball drückte unser Rechtsverteidiger dann auch noch unglücklich selbst über die Linie: 0:1 für Hülsen.

Danach plätscherte das Spiel einige Zeit vor sich hin, bevor wir mit einer kaum zu glaubenden Fehlerserie innerhalb von drei Minuten das Spiel komplett aus der Hand gaben. Jedes der Gegentore zwischen der 19. Und 22. Minute resultierte aus einem Ballverlust oder Fehlpass von uns, der es den Hülsenern erlaubte, recht unbedrängt den Ball im Tor unterzubringen. Mit 0:4 ging es daraufhin in die Pause.

Dort hatten wir uns vorgenommen, erhobenen Hauptes den Platz zu verlassen und dementsprechend zumindest in der zweiten Halbzeit eine annehmbare Leistung zu zeigen.

Und zunächst schien es auch so, als würden wir wenigstens ansatzweise beginnen Fußball zu spielen. Der Ball lief besser, wir gewannen die Zweikämpfe im Mittelfeld und erarbeiteten uns erste Chancen.

Doch nach nur sieben Minuten unterlief uns dann doch der nächste grobe Patzer. Ein Rückpass zum Torwart geriet zu kurz, der gegnerische Stürmer spritzte dazwischen, umkurvte den Keeper und schob den Ball ins Tor.

Mehr durch Zufall kamen wir jedoch kurz danach zum Ehrentreffer. Piddy schlug einen langen Ball nach vorne, den Steen festmachte und ins untere Eck einschob.

Leider blieb dies jedoch das einzige Erfolgserlebnis für uns. Stattdessen musste wir noch zwei weitere Gegentreffer hinnehmen, die vor allem auf fehlender Aggressivität im Zweikampf und unzureichender Rückwärtsbewegung beruhten.

Alles in allem muss man sagen, dass das Ergebnis auch in dieser Höhe nach einem Spiel zum Vergessen absolut in Ordnung geht. Umso wichtiger wird es sein, im nächsten Spiel gegen Blender auf Wiedergutmachung aus zu sein. Nicht nur für das eigene Selbstverständnis, sondern auch für die zahlreichen Zuschauer, die uns jedes Heimspiel unterstützen.

Fußball 04.10.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Erst in der zweiten Halbzeit standesgemäß

Mit dem Verdener Türksport stand ein Gegner auf dem Programm, der etwas überraschend vor uns in der Tabelle angesiedelt war. Wir hatten uns vorgenommen, das Spiel von Beginn an zu bestimmen, hoch anzugreifen und Türksport früh unter Druck zu setzen.

Nichts davon sollte in der ersten Hälfte gelingen. Zwar hatten wir eine Menge Platz im Mittelfeld, da unser Gegner extrem passiv agierte, doch konnten wir diesen nur viel zu selten nutzen. Zwar konnten einige Chancen erarbeitet werden, die wir jedoch zum Teil kläglich vergaben. Insgesamt stimmten weder die Einstellung in den Zweikämpfen, noch die Laufbereitschaft ohne Ball, um die Räume nutzen zu können, die unser hohes Anlaufen ergab. Als dann nach etwa einer halben Stunde wie aus dem Nichts nach einem schlecht abgewehrten Eckball die Führung für die Gäste fiel, war das wie ein Paukenschlag.

Der immerhin dazu führte, dass ein merklicher Ruck durch die Mannschaft ging, die selbst wohl am wenigsten zufrieden mit ihrer Leistung war. Ein Freistoß von Rouven wurde nur drei Minuten nach dem Rückstand vom gegnerischen Torwart prallen gelassen und Stehen staubte zum Ausgleich ab.

Danach hatten wir das Spiel etwas besser im Griff, von dem, was wir uns vorher vorgenommen hatten, waren wir bis zur Halbzeit aber immer noch weit entfernt.

Dies sollte sich dann im zweiten Durchgang ändern. Schon in der Kabine war deutlich geworden, dass niemand mit der bisherigen Leistung zufrieden war und entsprechend motiviert kamen wir aus der Pause.

Als dann quasi direkt nach Wiederanpfiff das 2:1 für uns fiel, war abzusehen, wer als Sieger aus dem Spiel gehen würde. Nach einer kurzen Ecke hatte Timo butterweich in den 16er geflankt, wo Janne am höchsten stieg und per Kopf verwandelte.

In der Folge ergaben sich Chancen am Fließband für uns, die wir aber nur noch zweimal nutzen konnten. In der 59. Minute flankte Rouven flach an den 16er, von wo Günni den Ball mit Wucht unter die Latte nagelte. Da war sicherlich auch viel Frust dabei, hatte er doch vorher einige gute Chancen gegen den Torwart der Gäste vergeben.

Zwar kam auch Türksport in der Folge noch zu der einen oder anderen Chance, die das Spiel aufgrund unserer schlechten Chancenverwertung hätte spannend gestalten können, doch auch die Gäste vergaben zum Teil kläglich.

Der Schlusspunkt gehörte dann aber verdientermaßen uns: Mathis setzte sich außen durch, gab den Ball zurück an den 16er zu Rouven, der zwei Gegner austanzte und flach ins lange Ecke verwandelte.

Insgesamt gesehen war der Sieg auch in dieser Höhe verdient, doch haben wir uns wie so oft das Leben selbst schwer gemacht. Wir schaffen es einfach noch nicht, 90 Minuten konstant unsere Leistung abzurufen.

Mit der Reserve von Hülsen wartet nun nächste Woche ein harter Brocken von der Tabellenspitze auf uns.

Fußball 25.09.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Ordentliche Leistung, leider keine Punkte

Gegen den Tabellenführer traten wir mit einer stark ersatzgeschwächten, aber höchst motivierten Elf an. In nahezu allen Mannschaftsteilen fehlten Stammspieler, doch die nachgerückten brannten darauf, den Lohbergern zu zeigen, dass auch wir in das obere Tabellendrittel gehören.

Der Einsatz stimmte also von Anfang, bekam aber schon nach sechs Minuten einen Dämpfer, als ein Spieler der Heimmannschaft nach einer leichten Berührung wie vom Blitz getroffen zu Boden fiel und der ansonsten gute Schiedsrichter Elfmeter pfiff. Dieser wurde souverän verwandelt und so hatten wir schon früh einen Rückstand zu verkraften. Etwas, dass wir eigentlich um jeden Preis hatten verhindern wollen.

Doch die Mannschaft steckte nicht auf, warf sich in jeden Zweikampf und versuchte die quirlige lohberger Offensive vom eigenen Tor fern zu halten. Dass dies gegen eine treffsichere Mannschaft wie den Tabellenführer nicht immer gelingen konnte, war im Vorfeld schon klar, doch wenn in der Folgezeit die Lohberger zu Chancen kamen, dann scheiterten sie zumeist am bärenstark aufspielenden Totti, der gewillt schien, außer dem Elfmeter nichts mehr in seinen Kasten zu lassen.

Zwischendurch erspielten wir uns durch weite Diagonalbälle die eine oder andere eigene Chance, wovon die Beste von Niels, der frei auf den Torwart zulief, leider vergeben wurde.

Kurz vor Ende der ersten Halbzeit mussten wir dann leider doch noch einen zweiten Gegentreffer hinnehmen: Nach einem klasse geschlagenen Freistoß auf der Halbposition, stieg ein Lohberger am höchsten und köpfte den Ball unhaltbar zum 2:0 für die Gastgeber ein.

So ging es in die Pause, aus der wir zunächst besser kamen. Wir ließen weniger Chancen der Gäste zu, gewannen die entscheidenden Zweikämpfe und erspielten uns die eine oder andere eigene Möglichkeit. Eine davon konnte in der 55. Minute von Lohberg nur unfair gestoppt werden, den fälligen Elfmeter verwandelte Rouven souverän.

Man konnte merken, wie ein Ruck durch die Mannschaft ging und wir wieder Morgenluft schnupperten, doch war die Euphorie nur von kurzer Dauer. Nur zwei Minuten später tankten sich die Lohberger mit Glück und Willen in unseren Strafraum durch, den ersten Schuss konnte Totti zwar hervorragend parieren, der Ball fiel jedoch direkt einem Gegner vor die Füße, der aus kurzer Distanz abschloss.

Danach war die Luft aus dem Spiel etwas raus. Unsere Offensivbemühungen wurden ungenauer, die Lohberger verloren aufgrund unserer Präsenz die Lust am Offensivspiel und verwalteten das Ergebnis. Es gab zwar auf beiden Seiten noch die eine oder andere Konterchance, das Ergebnis sollte sich aber nicht mehr ändern.

Alles in allem kann man mit dem Auftreten dieser Mannschaft an diesem Tag gegen diesen Gegner absolut zufrieden sein und wenn es uns gelingt, die positiven Eindrücke in die nächste Begegnung mitzunehmen, ist ein Dreier gegen Türksport mehr als drin.

Fußball 14.09.2021 von Joern Liegmann

1. Herren: Trotz anfänglichem Tiefschlaf ein Remis erkämpft

Im Gegensatz zum klaren Sieg gegen Otterstedt, wo wir fast mit Bestbesetzung auflaufen konnten, mussten wir aufgrund von Verletzungsproblemen und privaten Terminen auf insgesamt sieben Positionen umstellen.

Dies merkte man unserem Spiel in den ersten 25 Minuten deutlich an. Es reihten sich Fehlpässe an Ballverluste, an falschen Laufwegen und insgesamt unterdurchschnittlichem Bewegungswillen.

Dadurch kam es fast folgerichtig zu einem klaren Rückstand von 2:0, wobei beide Tore aus kapitalen Fehlern unsererseits resultierten. Zunächst verloren wir in der 6. Minute im Spielaufbau den Ball und konnten die Gegner nur mit einem Foul stoppen. Der fällige Freistoß von der Mittellinie(!) segelte ungehindert in unseren Strafraum, wo der völlig frei stehende Brunsbrocker nur noch einköpfen musste.

Anschließend verloren wir im Mittelfeld den Ball, taten uns mit schlechtem Zweikampfverhalten hervor und ließen so in der 24. Den brunsbrocker Stürmer allein auf den Torwart zulaufen. Zwar konnte Totti den ersten Ball noch klasse abwehren, doch beim folgenden Nachschuss war er machtlos.

Nach einigen klaren Worten von der Seitenlinie, ging nach dem zweiten Gegentor ein merklicher Ruck durch die Mannschaft, die plötzlich in den Zweikämpfen viel präsenter auftrat und anfing, die Kugel laufen zu lassen, um ihrerseits Chancen zu kreieren. Schon nach wenigen Augenblicken konnte man so einen ersten Erfolg verbuchen: Kolja bekam einen langen Diagonalball in den Lauf, flankte dann quer vorm Tor flach hinein, wo Timo aus kurzer Distanz nur noch einzuschieben brauchte.

In der Folge erarbeiteten wir uns noch weitere hochkarätige Chancen, doch sowohl Kolja scheiterte aus kurzer Distanz am Torwart, als auch Rouven gelang es nur, den Ball an den Pfosten zu setzen. Vom Gegner kam in dieser Phase bis zur Halbzeit nur noch wenig Gegenwehr.

In der zweiten Halbzeit setzten wir die kämpferisch gute Leistung aus der zweiten Hälfte des ersten Durchgangs fort und markierten nach 56 Minuten mit einem klasse Kopfball von Steen den Ausgleich. Kolja hatte vorher von der rechten Eckfahne aus geflankt und Timo den Ball geschickt verlängert.

Auch im weiteren Verlauf der Partie kamen wir noch zu einigen guten Möglichkeiten, scheiterten aber entweder am gut aufgelegten Torwart, dem Pfosten oder dem eigenen Unvermögen. Dabei mussten wir gerade zum Ende der Partie hin jedoch aufpassen, nicht in einen der wenigen Gästekonter zu laufen.

Insgesamt erscheint das Unentschieden beim Chancenvergleich etwas wenig, aufgrund der katstrophalen Anfangsphase und der spannenden Schlussphase muss man mit einem Remis zufrieden sein.

Nun wartet als nächstes der ungeschlagene Tabellenführer, dem wir gerne ein Bein stellen würden.

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